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GRADIDO - Die Natürliche Ökonomie des Lebens- Buch von B. Hückstädt mit Bildern von R. Irmscher
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10.09.12 12:08
dlaniar 

Administrator





In grauer Vorzeit gab es keinen Grundbesitz. Die Erde gehörte nicht den Menschen, sondern der Mensch gehörte zur Erde, wie uns ein indianisches Sprichwort lehrt. Dann haben irgendwann einige Menschen den Privatbesitz erfunden. Der Begriff »privat« kommt aus
dem lateinischen und heißt »rauben«. Privatbesitz ist also geraubter Besitz. Auch wenn der heutige Besitzer sein Eigentum rechtmäßig gekauft oder geerbt hat – am Beginn der Kette stand ein Raub. Dieses Wissen soll uns aber nicht verleiten, vorschnell über Enteignung nachzudenken. Die Eigentumsverhältnisse sind wie sie sind, und – Eigentum verpflichtet!

Wir schlagen vor, Besitz von Grund und Boden mit einer strengen Umweltauflage zu verbinden. Alle Grundbesitzer, seien es Besitzer von Einfamilienhäusern, Mietshäusern, Firmengelände, Agrarflächen oder ganzen Wäldern..., werden verpflichtet, ihren Grundbesitz nach allen Regeln der Umweltforschung in einen naturkonformen umweltfreundlichen Zustand zu bringen. Für einen Hausbesitzer könnte dies bedeuten, seinen Garten biologisch zu bebauen und sein Dach zu begrünen. Dies wären Maßnahmen, die leicht durchzuführen sind und die Lebensqualität aller Bewohner steigern.

Ein Konzern, der große Flächen Regenwald abgeholzt hat, muss da schon wesentlich mehr Aufwand treiben. Denn die Regenwälder sind die grünen Lungen unserer Erde, und die abgeholzten Flächen müssen, so gut es geht, wieder ihrer ursprünglichen Aufgabe zugeführt werden. Sollte es dem Konzern nicht möglich sein, diese hohen Auflagen zu erfüllen, hat er das Recht und die Pflicht, das Land an die Gemeinschaft zurückzugeben. Mit Unterstützung des Ausgleichs- und Umweltfonds wird dann die Gemeinschaft die Renaturierung in die Hand nehmen.

Auf diese Weise ist ein Weg gefunden, die naturkonforme Nutzung von Grund und Boden aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die großen Umweltschäden – so weit es uns Menschen möglich ist – wieder gutzumachen.

Zuletzt bearbeitet am 28.11.12 11:24

10.09.12 12:28
dlaniar 

Administrator





Für die extremen Unterschiede zwischen Arm und Reich gibt es keine Begründung – weder ethisch moralisch noch logisch wissenschaftlich noch wirtschaftlich. Im Gegenteil: alle Menschen dieser Welt haben ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben. Unterschiede sind in Ordnung und erhöhen die Vielfalt. Doch wenn es an die Existenzgrenze geht oder gar darüber hinaus, dann ist dies ein Armutszeugnis für die ganze Menschheit.

Es liegt im Wesen der Natürlichen Ökonomie des Lebens, weltweit Wohlstand zu schaffen, in Frieden und in Harmonie mit der Natur. Das bedeutet ganz klar einen Ausgleich zwischen armen und reichen Ländern und Gesellschaftsschichten. Da genug für alle da ist, muss man nicht dem einen etwas wegnehmen, um den anderen etwas zu geben. Ausgleich zwischen armen und reichen Ländern und Gesellschaftsschichten bedeutet also, dass die bisher Armen zu Wohlstand gelangen, während die Menschen die schon jetzt in Wohlstand leben, ihren Wohlstand behalten können.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, liebe Leserin und lieber Leser. Ich persönlich kann mich erst dann richtig wohl fühlen, wenn ich sehe, dass sich die Menschen um mich herum auch wohl fühlen. Solange meine Mitmenschen arm sind, kann ich mich nicht wirklich an meinem Wohlstand freuen. Wenn die bisher armen Menschen zu Wohlstand gelangen, steigt somit nicht nur deren Lebensqualität, sondern auch die Lebensqualität der anderen, die bereits vorher im Wohlstand lebten.

Außerdem wird das Leben dadurch friedlicher. Schon heute müssen in manchen Großstädten die Kinder reicher Eltern unter Bewachung in die Schule gebracht werden. Es wäre viel zu gefährlich für sie, ihren Schulweg alleine zu Fuß zu gehen. Solch ein »goldener Käfig« trägt auch für die wohlhabenden Menschen nicht gerade zu deren Lebensqualität bei. Ein Ausgleich zwischen armen und reichen Ländern und Gesellschafts-schichten schadet also niemanden und nützt allen.

Zuletzt bearbeitet am 12.09.12 12:29

10.09.12 12:49
dlaniar 

Administrator





Die Ernährung der Weltbevölkerung ist kein technologisches, sondern wieder einmal ein wirtschaftliches Problem, das sich aus der Marktlogik des alten Geld- und Wirtschaftssystems ergibt. Wie wir in Vorteil 48 gesehen haben, können wir die gesamte Menschheit mit hochwertiger biologischer Nahrung versorgen. Diese Nahrung wird vorwiegend pflanzlich sein, denn die Erzeugung pflanzlicher Nahrung benötigt nur ein dreißigstel der Ressourcen, die für tierische Nahrung nötig wäre. Da der Konsum von zu viel tierischer Nahrung die Ursache für die meisten Zivilisationskrankheiten ist, werden wir dabei »qua-si nebenbei« auch noch gesünder.

Biologischer Anbau von Obst und Gemüse ist überall auf der Welt möglich, auch in Wüstenregionen. Dafür gibt es erfolgreiche Beispiele aus der Perma-Kultur. Pflanzliche Speisen sind im Allgemeinen wesentlich schmackhafter als tierische. Die kulinarische Vielfalt ist bedeutend größer, und für Fleisch-Genießer gibt es inzwischen hervorragende pflanzliche Ersatzprodukte, die sehr gut schmecken. Vegane Steaks, Würstchen, Soja-milch und vieles mehr lassen einen den Umstieg zum Vergnügen werden. Dabei schlagen wir nicht vor, den Fleischkonsum zu verbieten. Wir empfehlen lediglich, immer mehr pflanzliche Speisen in den Lebensmittelläden und Restaurants anzubieten – ein Trend, der glücklicherweise schon jetzt zu bemerken ist.

Für die durchschnittlich 24.000 Menschen, die täglich verhungern, und die vielen Millionen Menschen, die zwar überleben aber Hunger leiden, ist die Frage nach dem Geschmack von höchst untergeordneter Bedeutung. Allenfalls spielen religiöse Gesetze eine Rolle. Es gibt zwar Religionen, die Fleischkonsum verbieten; pflanzliche Nahrung ist jedoch überall erlaubt.

Je mehr die so genannte zivilisierte Welt den ohnehin ungesunden Fleischkonsum reduziert, desto mehr Wohlstand ist für alle möglich und desto eher wird es Frieden geben. Kein Mensch braucht dann mehr Hunger oder Durst zu leiden.

10.09.12 14:26
dlaniar 

Administrator





Wer sich schon einmal mit der Archetypen-Lehre von C. G. Jung beschäftigt hat, kennt auch den Archetypen der Großen Mutter. Die Große Mutter steht für das urweibliche. Sie steht für die Urmutter allen Seins, für Mutter Erde, für das Versorgt-Sein, für das Geborgen-Sein. Sie sorgt für ihre Kinder und achtet darauf, dass genug für alle vorhanden ist.

Mehrere tausend Jahre Patriarchat haben den Archetypen der Großen Mutter immer mehr verdrängt und schließlich nahezu zum Verschwinden gebracht. In der Außenwelt erkennen wir das daran, dass die Werte der großen Mutter nicht mehr allzu viel gelten, und dass Berufe, die ihre Qualitäten verkörpern, z.B. soziale Berufe, nicht sonderlich gut bezahlt werden. Außerdem erkennen wir es an den katastrophalen Schäden, die wir unserer Mutter Erde angetan haben.

Die Natürliche Ökonomie des Lebens für weltweiten Wohlstand und Frieden in Harmonie mit der Natur ehrt die Große Mutter wieder. »Weltweiter Wohlstand und Frieden« bedeutet Versorgt-Sein und Geborgen-Sein, und dieser Zustand wird erreicht »in Harmonie mit der Natur«, also in Einklang mit der großen Mutter.

Weltweiter Wohlstand für alle schließt selbstverständlich die Gleichberechtigung der Geschlechter mit ein. Die natürlichen Unterschiede der Geschlechter werden wertgeschätzt und geehrt. Es geht nicht um »Gleichmacherei«. So wie jeder Mensch seine ganz besonderen Eigenschaften mit sich bringt, seine persönlichen Stärken, seine Gaben, so haben auch beide Geschlechter ihre ganz besonderen Eigenschaften, ihre geschlechtsbedingten Stärken, ihre Gaben. Erst durch ihre Verschiedenheit entsteht die Anziehungskraft, die Frauen auf Männer ausüben und umgekehrt.

Dass diese wunderbaren Eigenschaften dazu benutzt wurden, soziale Rangunterschiede zu konstruieren, kann eigentlich nur durch Mangeldenken erklärt werden – durch die Illusion, es sei nicht genug für alle da.

10.09.12 16:51
dlaniar 

Administrator





Wird ein Archetyp dermaßen stark verdrängt, so treten gemäß der Archetypenlehre zwei polare Schatten hervor. Die Schatten der großen Mutter heißen Angst und Gier. Die Angst vor dem Nicht-Versorgt-Sein spiegelt sich in der maßlosen Gier wieder, immer mehr raffen zu wollen. Ein gieriger Mensch wird niemals satt. Er glaubt, immer mehr haben zu müssen, um der Angst vor dem Nicht-Versorgt-Sein zu entfliehen. Angst und
Gier sind also die zwei sich ergänzenden Seiten derselben Medaille.

Da wir nun wissen, wie Angst und Gier entstanden sind, kennen wir auch das Heilmittel. Wenn wir den Menschen das sichere Gefühl geben, zu jeder Zeit versorgt zu sein, dann verschwinden diese beiden Schatten von selbst. Die Natürliche Ökonomie des Lebens ist ein Weg, die weltweite Versorgung aller Menschen sicherzustellen und nachhaltigen weltweiten Wohlstand in Frieden und in Harmonie mit der Natur herbeizuführen. Auf
sanfte Weise beugt sie der Überbevölkerung vor, wie wir in Vorteil 39 gesehen haben. Doch selbst wenn die Menschheit sich noch eine Zeit lang weiter vermehren sollte, ist genug für alle da. Darüber sprachen wir in den Vorteilen 48 und 53.

Die Natürliche Ökonomie des Lebens baut nicht auf dem falschen Dogma der Knappheit auf, das die Grundlage für die heutige Volkswirtschaftslehre darstellt und Angst und Gier geradezu heraufbeschwört. Sie hat den Archetypen der großen Mutter in sich integriert
und bietet die lebensbejahenden Anreize um die Güter dieser Erde so zu verteilen, dass sie jedermanns Bedürfnisse befriedigen.

10.09.12 17:01
dlaniar 

Administrator

    Kommentar von Rainald Irmscher

    Für mich ist das alles viel weniger mythisch.

    Bei uns haben Kinder genug Mangel erlebt. Das Nicht-Versorgt-Sein war eine ganz konkret erlebte Realität.

    Das sollte so sein. "spartanische Erziehung" - das wusste man, erzeugt "gute" Soldaten. Menschen, die sich in den Krieg schicken lassen.
    In "richtige" Kriege oder in den Wirtschaftskrieg oder in den sportlichen Wettkampf . . .

    Säuglinge wurden schreien gelassen mit Begründungen wie "Schrei doch, schreien kräftigt die Lungen!" Seit Jahrhunderten waren bei uns die meisten Mütter von den natürlichen Bedürfnissen kleiner Kinder so weit entfernt, dass solche herzlosen Ratschäge gegeben werden konnten wie sie Johanna Haarer geschrieben hat.
    ("Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind" 1934 bis 1984, 1,2 Millionen mal verkauft, nach 1945 nur noch "Die Mutter und ihr erstes Kind", aber sonst kaum verändert)

    (Original-Scan):






    [b]Und diese Ratschläge wurden befolgt, so sagten es ja auch Omas unf Tanten und deshalb konnte das Buch 50 Jahre lang fast unverändert gedruckt und so oft verkauft werden. Was diese Frau da schrieb, hielten alle für richtig.

    Dazu kam die Warnung, Kind ja nicht zu verzärteln.
    Der natürliche Platz eines Säuglings im ersten Halbjahr ist aber auf dem Arm eines Erwachsenen. Die körperliche Nähe wurde den Kindern verweigert.

    Dazu kam eine völlig verfrühte Reinlichkeitsdressur im ersten Lebensjahr, also lange bevor im Rückenmark die Pyramidenbahnen zur Kontrolle der Schließmuskeln ausgereift waren, was erst im zweiten Lebensjahr geschieht im Zuge des Laufenlernens.

    (Die Pein eines Säuglings, der weiß, dass er wieder bestraft wird, wenn er etwas ausgeschieden hat, aber nicht weiß, wie er das kontrollieren kann und das unbedingt vermeiden will, kann man sich kaum vorstellen. Es wird erst erahnbar, wenn man erfährt, dass Unterleibs-Erkrankungen älterer Menschen um ein mehrfaches höher sind in Ländern mit rigider Reinlichkeitserziehung.)

    Dazu kamen Strafen wie Anbrüllen, Schütteln oder gar Schlagen.

    Dazu kam das Füttern nach Zeitplan. Den Kindern wurde das Essen vorenthalten, wenn sie außerhalb der Zeiten hungrig waren und aufgezwungen wenn Erwachsene meinten es sei Zeit dazu.

    . . . .

    Die Liste ließe sich noch lange fortführen.

    Resultat waren Kinder, die den M a n g e l an Wärme an Akzeptanz und Verständnis hinnehmen mussten und nur überleben konnten, indem sie sich selbst die Schuld gaben und akzeptierten, dass das Leben halt so ist.

    Das ist wohl der eigentliche Grund, warum die Ideologie des Mangels so weit verbreitet ist.

    Und das ist auch der Grund, warum so viel Menschen Suchtmittel benutzen, um die Ängste zu betäuben, es könnte wieder so schlimm werden wie damals, wo sie all dem völlig ausgeliefert waren.

    Weil die konkrete Erinnerung aus dieser Zeit verdrängt wurde und der bewussten Erinnerung kaum zugänglich, sind den Menschen diese Zusammenhänge kaum klar. Jeder hat eine andere Strategie entwickelt,um mit der Leere und der Angst und der Sehnsucht umzugehen.

    Das gilt für den Workaholic - den Arbeitssüchtigen genau so wie für den Alkoholiker oder den machtsüchtigen Politiker oder macht- und
    spielsüchtigen Investment-Banker, den dopenden Spitzensportler, der abhängig ist von der Anerkennung seiner Leistung oder den Popstar, der sich körperlich und seelisch auszieht für den Applaus.





Zuletzt bearbeitet am 12.09.12 13:24

10.09.12 17:27
dlaniar 

Administrator





Menschen, denen es in ihrer Heimat gut geht, brauchen nicht auszuwandern oder gar zu flüchten. Vielleicht reisen sie gerne mal, um sich die Welt anzuschauen. Aber dann kehren sie normalerweise wieder in ihre Heimat zurück.

In der heutigen Zeit, in der die Menschheit angeblich den Höchststand ihrer Evolution erreicht hat, sind die Lebensumstände auf der Welt extrem unterschiedlich verteilt. Viele Menschen sehen keine andere Chance mehr, als ihre Heimat zu verlassen und ihr Glück in der Fremde zu versuchen. Manche von ihnen nehmen größte Strapazen und höchste Lebensgefahr in Kauf. Sie paddeln in kleinen Booten auf das offene Meer hinaus in der Hoffnung, auf der anderen Seite das rettende Ufer lebend zu erreichen. Wenn sie es überlebt haben, werden sie dort selten willkommen geheißen. Sie werden in Flüchtlingslager gesteckt und sehen einer ungewissen Zukunft entgegen. Die Länder, die die Flüchtlinge
aufnehmen sollen, haben ebenfalls große Probleme. Es fehlt an Geld, Arbeitsplätzen und Wohnungen. Und die Integration fremder ethnischer Gruppen erweist sich als sehr schwierig.

Sofern die Natürliche Ökonomie des Lebens in allen Ländern zeitgleich eingeführt wird, erledigt sich dieses Problem von selbst. Es lässt sich dann wieder überall gut leben, denn alle Länder sind mit den gleichen finanziellen Mitteln pro Kopf ausgestattet. Überall warten anspruchsvolle Aufgaben, und eine gute Bezahlung ist gewährleistet.

Die ehemaligen Flüchtlinge werden gerne in ihre Heimat zurückkehren. Viele von ihnen bringen Knowhow nachhause mit, das sie im Ausland gelernt haben. Andere werden aufgrund ihrer Kontakte gute Geschäftsbeziehungen anbahnen, so dass sich der Ausgleich zwischen Arm und Reich angenehm und zügig vollziehen kann.

10.09.12 17:39
dlaniar 

Administrator





Es ist unfassbar, dass heute noch immer indigene Völker von ihrem Territorium vertrieben werden. Aus purer Profitgier wird hier unglaubliches Unheil angerichtet. Dabei ist es vielleicht das Urwissen dieser naturverbundenen Menschen, das dringend gebraucht wird zum Überleben der gesamten Menschheit. Der Schutz der indigen Völker hat einen ganz hohen Stellenwert in der Natürlichen Ökonomie des Lebens. Es ist ein Segen, dass es bereits jetzt Organisationen gibt, die sich für ihren Schutz einsetzen.

Aus Sicht der Natürlichen Ökonomie des Lebens tragen Angehörige indigener Völker genauso zur Dreifachen Geldschöpfung bei, wie alle anderen Menschen auch. Sie haben das Bedingungslose Recht auf Teilhabe und damit auf ihr Aktives Grundeinkommen. Sie selbst wissen am Besten, was sie brauchen und was sie zum Dreifachen Wohl beitragen können. Sie sind Hüter uralten Wissens, das für die Menschheit noch lebensentscheidend
werden kann. Ihr Wissen und ihr Kontakt zur Natur werden möglicherweise ausschlaggebend dafür sein, wie gut die Renaturierung der Regenwälder funktionieren wird. Denn das meiste Urwissen ist den so genannten zivilisierten Völkern verloren gegangen.

Nur in enger Zusammenarbeit mit dem indigenen Völkern werden wir in der Lage sein, als Menschheit zu überleben und unsere Erde wieder in das Paradies zurück zu verwandeln, als das es der Schöpfer wohl erschaffen haben muss. Die Menschheit hat sich selbst aus diesem Paradies vertrieben. Das berichten die heiligen Schriften verschiedener Religionen und Kulturen. Doch das Paradies war niemals an einem anderen Ort. Es war immer hier. Wir haben es fast bis zur Unkenntlichkeit zerstört. Gemeinsam mit den indigenen Völkern haben wir die Chance, in das verlorene Paradies zurückzukehren.

10.09.12 17:52
dlaniar 

Administrator





Noch bis vor kurzem brüstete sich Deutschland damit, Exportweltmeister zu sein. Deutsches Knowhow und deutsche Technologie werden ins Ausland exportiert. Selbstverständlich nur in Länder, die sich dies leisten können. Nicht dass andere Länder keinen Bedarf hätten an der sprichwörtlichen deutschen Wertarbeit. Ganz im Gegenteil: ärmere Länder hätten vielleicht noch viel mehr Bedarf daran. Und deutsche Firmen würden sicher gerne auch in diese Länder liefern, sofern sie bezahlen könnten.

Man braucht nicht viel Fantasie um sich vorzustellen, wie sich dies im alten System weiter entwickeln wird. Die armen Länder bleiben arm. Die so genannten »Schwellenländer« entwickeln sich immer mehr zu Industrienationen und bemühen sich ebenfalls Exportweltmeister zu werden. Sie haben inzwischen das Knowhow und die Technologie. Und solange das Lohnniveau bei ihnen noch niedrig ist, können sie günstig produzieren und
anbieten. Deutsche Produkte werden dann zu teuer sein. Inzwischen hat Deutschland den Titel an China verloren.

In der natürlichen Ökonomie des Lebens werden Industrienationen wie Deutschland weiterhin viel exportieren. Potentielle Kunden sind alle Länder der Welt. Denn auch die bisher armen Länder haben einen reichlichen Staatshaushalt, und für innovative Umwelttechnologien steht Ihnen der Ausgleichs- und Umweltfonds zur Verfügung.

10.09.12 18:19
dlaniar 

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Die bisherigen Entwicklungsländer, die durch die Dreifache Geldschöpfung zahlungsfähig geworden sind, sind nun willkommene Kunden bei den Industrienationen, die ihre Technologie exportieren wollen. Eine gewisse Zeit lang wird hohe Nachfrage an Knowhow und Technologie bestehen.

Mit der Zeit werden die ehemaligen Entwicklungsländer auch über das nötige Knowhow und die Technologie verfügen, die im Lande gebrauchten Produkte selbst herzustellen. Die Nachfrage an Importgütern wird nachlassen. Wir erleben dann den Ausgleich zwischen den bisher armen und den reichen Ländern. Export und Import werden dann weltweit zurückgehen. Alle Länder werden sich zunehmend wieder auf die Binnenwirtschaft
konzentrieren. Export und Import beschränken sich dann auf seltene Rohstoffe, die nur in einigen Ländern vorkommen, sowie auf landestypische Produkte.

Bei vergleichbaren Gütern werden die inländischen Produkte günstiger sein, denn das Lohnniveau hat sich inzwischen weltweit angeglichen, und damit auch die Produktionskosten. Bei ausländischen Produkten kämen jedoch Transportkosten dazu. Damit werden sie teurer als die inländischen. Das Transportwesen wird zurückgehen, und das ist gut für die Umwelt.







Zuletzt bearbeitet am 12.11.12 10:11

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