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GRADIDO - Die Natürliche Ökonomie des Lebens- Buch von B. Hückstädt mit Bildern von R. Irmscher
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11.09.12 16:50
dlaniar 

Administrator










Ein schöner Arbeitsplatz mit hervorragendem Arbeitsklima ist die eine Sache. Sinnerfüllung eine andere. Zwar wird es immer Menschen geben, die jeden Blödsinn mitmachen, wenn nur die Stimmung gut ist und die Kohle stimmt. Viele Menschen werden jedoch Wert darauf legen, einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen. Da niemand gezwungen ist, entgegen seiner Natur zu arbeiten, und die Arbeitgeber um ihre Arbeitnehmer werben müssen, wird es ein Leichtes sein, sich seinen Arbeitsplatz herauszusuchen. Wer nach sinnerfüllender Arbeit sucht, wird sie finden.

Zuletzt bearbeitet am 12.11.12 10:12

11.09.12 17:18
dlaniar 

Administrator





Ähnlich wie mit sinnloser Arbeit verhält es sich auch mit unnützen oder schädlichen Tätigkeiten. Zurzeit hört man immer wieder Menschen darüber klagen, dass sie dazu verdonnert seien, unnütze oder sogar schädliche Tätigkeiten verrichten zu müssen. Fragt man sie dann, warum sie das tun, erhält man die Antwort, sie müssen ihren Lebensunterhalt verdienen.

In der Natürlichen Ökonomie des Lebens fällt dieser Zwang weg. Gerade in Bezug auf schädliche Arbeiten (umweltschädlich, gesundheitsschädlich, kriegerisch, ausbeuterisch usw.) ist das ein Segen für den Einzelnen, für die Gemeinschaft und für die Umwelt. Niemand braucht mehr etwas tun, von dessen Nützlichkeit er nicht überzeugt ist. Ein guter Maßstab für die Nützlichkeit einer Arbeit ist wieder einmal das Dreifache Wohl: Dient die Arbeit dem Einzelnen, der Gemeinschaft und dem großen Ganzen? Wenn alle drei Fragen mit einem eindeutigen »Ja« beantwortet werden können, dann ist die Arbeit nützlich. Fehlt ein Bereich, dann sollte nachgebessert werden.

Insgesamt wird also viel mehr Nützliches und Konstruktives getan werden, das sowohl dem Einzelnen, der Gemeinschaft und dem großen Ganzen dient.

Zuletzt bearbeitet am 11.09.12 17:18

11.09.12 17:51
dlaniar 

Administrator





Es beginnt mit dem Bewusstmachen der eigenen Wünsche, Sehnsüchte, Träume, Ziele, Neigungen und Fähigkeiten – einer Disziplin, die bereits im Kindesalter geübt werden sollte. Auch Kinder haben das Recht zur Bedingungslosen Teilhabe. Ihrem Alter und ihrem Wesen entsprechend dürfen sie sich schon sehr früh in die Gemeinschaft einbringen und dafür ihr Aktives Grundeinkommen empfangen. Ab welchem Alter das ist, muss in
Zusammenarbeit mit Pädagogen erarbeitet werden. Wir vermuten, dass es im Kindergartenalter beginnen kann.

Während der Übergangszeit in die Natürliche Ökonomie des Lebens wird es auch viele Erwachsene geben, die erst wieder lernen müssen, ihre inneren Bedürfnisse und Fähigkeiten zu spüren und in Einklang mit dem Dreifachen Wohl zu bringen. Dies wird ein großartiges Betätigungsfeld für die vielen Sozialpädagogen, Persönlichkeits-Trainer und Berater, die es ja jetzt schon gibt.

Die Bedingungslose Teilhabe ist also nicht nur eine Pflichtübung um sein Aktives Grundeinkommen zu verdienen. Sie ist eine Art Lebensschule, in der man trainieren kann, immer besser sein volles Potenzial zu entfalten. Die Entfaltung des vollen Potenzials wird durch zwei Dinge begünstigt: die Bewusstmachung der eigenen Neigungen und Fähigkeiten sowie die Möglichkeit, diese sofort in die Gemeinschaft einzubringen.

11.09.12 23:50
dlaniar 

Administrator





Warum ist es in den Großstädten armer Länder besonders gefährlich? In den Slums organisieren sich Banden, die ihren Lebensunterhalt damit bestreiten, andere Menschen zu berauben. Bereits kleine Kinder werden zu Taschendieben oder deren Helfershelfern ausgebildet und benutzt. Das ist eine der wenigen Einkommensquellen, die diese Menschen haben. Kann man es ihnen verdenken? Wohl kaum!

Da es in der Natürlichen Ökonomie des Lebens keine Armut mehr gibt, geht auch die notbedingte Kriminalität zurück. Es gibt ja weitaus schönere Möglichkeiten, seinen Lebensunterhalt zu verdienen und dabei sein volles Potenzial zu entfalten.

Was möglicherweise bleibt, ist pathologische Kriminalität: der Kleptomane, der ohne Not im Kaufhaus etwas mitlaufen lässt zum Beispiel. Vielleicht geht auch die krankhafte Kriminalität zurück, denn Gradido wirkt sich äußerst positiv auf die physische und psychische Gesundheit aus.

12.09.12 00:13
dlaniar 

Administrator





Unser heutiges Wirtschaftssystem braucht ständiges Wachstum, um weiter existieren zu können. Um dieses Wachstum aufrechtzuerhalten, gibt es ganze Industriezweige, die sich ausschließlich mit dem Absatz von Produkten beschäftigen, ganz gleich ob diese nun gebraucht werden oder nicht. Werbeagenturen, Marketingabteilungen, Vertriebe, Vertreter, Verkäufer und prinzipiell alle privaten Medien sind darauf aus, den Konsum anzuheizen. Neue Bedürfnisse müssen geweckt werden. Es werden Lösungen für Probleme versprochen, von denen die Leute vorher nicht wussten, dass sie diese vielleicht haben könnten.

»Geplante Obsoleszenz« ist eine eigens entwickelte Methode, Produkte schneller altern zu lassen, als es aufgrund ihrer technischen Entwicklung nötig wäre. Vielleicht kennen Sie das: auf einmal funktioniert Ihr Computer-Drucker nicht mehr. Sie bringen ihn zum Service und erhalten die Auskunft, es sei zwar nur eine Kleinigkeit, aber die Reparatur würde mehr kosten, als die Anschaffung eines neuen Druckers. Oder Ihr Computer, der bisher seine Dienste wunderbar getan hatte, wird nach der Installation eines neuen Betriebssystems plötzlich viel langsamer. Das neue Betriebssystem kann viele neue Dinge, von denen sie nicht wussten, dass sie diese gebrauchen könnten. Dafür frisst es leider
mehr Ressourcen und verlangsamt den Rechner. Bei den neuen Rechnern fällt das nicht auf, da sie inzwischen schneller geworden sind. Sie stehen also früher oder später vor der Entscheidung, einen neuen Computer anschaffen zu müssen.

Diese und ähnliche Methoden braucht unser derzeitiges Wirtschaftssystem zwingend, um den Konsum aufrechtzuerhalten. Sonst würde es zusammenbrechen wie ein Kartenhaus.

Die Natürliche Ökonomie des Lebens gründet auf Nachhaltigkeit. Sie kann damit umgehen, wenn die Wirtschaft schrumpft. Eine gewisse Gesundschrumpfung ist allein schon aus Umweltschutzgründen wünschenswert. Sofern alle Produkte da sind, die gebraucht werden, was macht es dann, wenn die Produktion zurückgefahren werden muss? Selbst wenn dabei Arbeitsplätze verloren gehen, sind alle Menschen durch das Aktive Grundeinkommen bestens versorgt. Der Konsumzwang, die lebensnotwendige Schlagader des alten Wirtschaftssystems, ist bei Gradido überflüssig geworden. Anstatt Werbung für immer mehr Konsum zu machen, können jetzt die oben genannten Medienfachleute ihre
Fähigkeiten nutzen, um die Menschen über Nachhaltigkeit und umweltgerechtes Verhalten zu informieren.

12.09.12 08:17
dlaniar 

Administrator





Ohne Konsumzwang wird deutlich weniger produziert werden. Umso besser! Es werden weniger Ressourcen verbraucht, und die Menschen haben mehr Freizeit. Sie haben mehr Zeit für sich und ihre Lieben, ihre Hobbys, ihre Gesundheit, ihre persönliche Weiterentwicklung. Ist das nicht das, was sich die meisten gehetzten modernen Menschen wünschen?

Heutzutage bedeutet mehr freie Zeit im allgemeinen weniger Geld, sozialen Abstieg, Absturz in die Armut. Der Lebensstandard kann nicht mehr gehalten werden, laufende Kosten, Leasingraten, Mieten und Kredite können nicht mehr bezahlt werden. Für viele Menschen ein Schreckensszenario, für andere bereits Realität.

Auch in der Natürlichen Ökonomie des Lebens bedeutet mehr freie Zeit eventuell auch weniger Einkommen. Doch was macht es schon, wenn Papa etwas weniger Geld verdient? Alle Familienmitglieder sind durch ihr Aktives Grundeinkommen versorgt, das die laufenden Kosten deckt. Wenn Kredite am Laufen sind, wird die Tilgung vielleicht etwas länger dauern. Teurer werden sie damit nicht, schließlich sind sie zinsfrei. Im schlimmsten Falle müsste ein luxuriöser Lebensstandard auf ein normales Maß zurückgefahren werden. Dafür hat man mehr Zeit, ein Luxus, den heute die wenigsten haben.

12.09.12 08:36
dlaniar 

Administrator





Der für das alte Wirtschaftssystem so lebensnotwendige Konsumzwang hat gleich zwei hässliche Fratzen: Ressourcen-Verbrauch und Müll. Beide sind extrem schädlich für unsere Umwelt, vermindern drastisch unsere Lebensqualität und stellen die Menschheit vor immer größere Probleme. Die Grenzen des Wachstums sind schon lange überschritten. Schon längst werden viel zu viele Ressourcen verbraucht und schon längst wird viel zu viel Müll produziert und irgendwo in der Welt hingekippt.

Ohne Konsumzwang deutlich weniger Produktion, deutlich weniger Ressourcen-Verbrauch und deutlich weniger Müll. Damit sind die alten Ressourcen zwar noch nicht wieder aufgefüllt und die alten Müllhalden noch nicht wieder abgebaut. Aber die Höllenfahrt ist schon abgebremst. Mit einigen weiteren Maßnahmen bringen wir sie zum Stillstand und drehen schließlich die Richtung um.

12.09.12 14:09
dlaniar 

Administrator





Vielleicht kennen Sie den Begriff des »Kleinen Fußabdrucks« (engl. smal footprint). Ausgehend von der Annahme, dass jeder mit allem was er tut, Spuren hinterlässt, also Fußabdrücke, und dass diese Fußabdrücke im allgemeinen schädlich sind oder zumindest Ressourcen verbrauchen, bedeutet ein »kleiner Fußabdruck«, dass möglichst wenig Schaden angerichtet wird. Der Begriff wird in der Software-Entwicklung und auch im
Umweltbereich verwendet. Ein kleiner ökologischer Fußabdruck bedeutet also, dass ein Produkt oder eine Aktivität möglichst wenige Umweltschäden verursacht. Von Umweltschützern wird daher oft ein kleiner ökologischer Fußabdruck gefordert.

Was aber wäre, wenn man einen »nützlichen ökologischen Fußabdruck« hinterlässt? Das würde bedeuten, dass man mit seinen Aktionen nicht nur der Natur nicht schadet, sondern ihr sogar nutzt. Ein nützlicher ökologischer Fußabdruck entsteht zum Beispiel, wenn man
einen konventionellen landwirtschaftlichen Betrieb wieder auf biologischen Anbau umstellt. Oder wenn ein Supermarkt sein Angebot immer mehr in Richtung vegane, also rein pflanzliche Lebensmittel erweitert, die nach Möglichkeit biologisch erzeugt werden. Je mehr nützliche ökologische Fußabdrücke wir hinterlassen, desto größer die Chance, dass die ökologische Höllenfahrt nicht nur abgebremst, sondern in ihrer Richtung umgekehrt wird.

In den vorigen Abschnitten wurde schon viel über Maßnahmen gesprochen, die eine solche Umkehr begünstigen können. Das wichtigste Finanz-Instrument, dass die Natürliche Ökonomie des Lebens hierfür zur Verfügung stellt, ist der Ausgleichs- und Umweltfonds, der weltweit einen Etat zur Sanierung unserer Umwelt zur Verfügung stellt, in der Höhe der Staatshaushalte aller Länder zusammen.

Es wird noch viel menschliche Kreativität und Einsatzbereitschaft erfordern, die Richtung gänzlich und nachhaltig umzukehren und damit die Heimkehr ins Paradies einzule-ten. Doch die wirtschaftliche Grundlage dafür ist mit dem Ausgleichs- und Umweltfonds bereits gegeben.

Und wie immer wird sich jede Maßnahme am Dreifachen Wohl zu messen haben. Sie wird allen drei Kriterien genügen müssen: dient sie dem Wohl des Einzelnen, dem Wohl der Gemeinschaft und dem Wohl des großen Ganzen? Wenn alle drei Fragen mit einem eindeutigen »Ja« beantwortet werden können, dann hinterlässt diese Maßnahme einen nützlichen Fußabdruck.


    Kommentar von Rainald Irmscher

    In diesem Buch wird mehrfach vegane Lebensweise vertreten.

    Ich glaube nicht, dass wir Löwen zu Pflanzenfressern umerziehen sollten.

    Wenn ich wieder ökologischen Gartenbau betreiben wollte, würde ich nicht gern verzichten auf 24-Stunden-Schnell-Komposter wie Kaninchen oder Ziegen es sind. Die Hilfe zur Kompostierung, die Pflanzenfresser mit ihren Darmbakterien bieten, würde mir fehlen. Ich verweise deshalb noch einmal auf den kleinen Bericht von José Lutzenberger:

    http://www.pachizefalos.de/forum/thread....&thema=12#1

    Die Forderung nach veganer Lebensweise ist mir zu einengend. Eine Abkehr von Massentierhaltung muss nicht über Veganismus gehen.

    Permakultur heißt nicht, dass auf die Hilfe und Nutzung von Tieren verzichtet werden muss



Zuletzt bearbeitet am 12.09.12 16:34

12.09.12 14:49
dlaniar 

Administrator





Dass ist nicht mehr so weitergehen kann wie bisher, wird weltweit immer mehr Menschen klar. Die Protestbewegungen häufen sich. Auf allen Gebieten arbeiten kreative Vordenker an den Lösungen, und viele Lösungen existieren bereits. Auch im ökonomischen Sektor gibt es bereits wertvolle Lösungsansätze. LETS-Systeme, Regionalwährungen und Grundeinkommen-Bewegung sind Ansätze, um von der Basis aus nachhaltige Alternativen zu schaffen.

Die natürlichen Grundlagen unseres neuen Geld- und Wirtschaftsmodells entdeckten wir vor etwa fünfzehn Jahren. Im Rahmen der internationalen Forschungsprojekte »Joytopia« und »Gradido« entwickeln wir die Natürliche Ökonomie des Lebens kontinuierlich weiter.
Das vorliegende Buch spiegelt den derzeitigen Entwicklungsstand wieder. Für manche Experten ist es das am weitesten entwickelte ganzheitliche Geld- und Wirtschaftssystem überhaupt.

Die Einführung wäre am schnellsten durchzuführen, wenn sich die Mehrheit der Weltbevölkerung dafür entscheidet, an einem Stichtag das alte System zu beenden und den Gradido einzuführen. Dies ist Plan A, das Szenario der Joytopia-Geschichte. Da wir nicht wissen, ob das so laufen wird, gibt es noch Plan B und Plan C, also Alternativen, wie man die Natürliche Ökonomie des Lebens bereits im bestehenden System beginnen und weiter entwickeln kann.

Allen drei Plänen gemeinsam ist, dass der Gradido weltweit bekannt gemacht und den Menschen nahe gebracht wird. Dies kann auf mehreren Ebenen geschehen: Internet-Seiten, Soziale Netzwerke, Videos und in schriftlicher Form. Das vorliegende Buch liefert das grundlegende Verständnis, wie die Natürliche Ökonomie des Lebens funktioniert und mithelfen kann, unsere Welt wieder in ein Paradies zurück zu verwandeln.

Plan B ist die stufenweise Einführung von Gradido als offizielle Komplementärwährung in einzelnen Ländern. Dafür haben wir einen Stufenplan ausgearbeitet, mit dem ein Land sofort beginnen kann, nachdem sich die Bevölkerung dafür entschieden hat.

Plan C stellt den Gradido als Community-Währung in sozialen Netzwerken, Organisationen, Initiativen, Gemeinden und Gemeinschaften jeglicher Art zur Verfügung. Gradido fungiert hier zunächst einmal als Rabatt-Punkt. Teilnehmer der Gradido-Netzwerke geben einander Gradido-Rabatt in frei wählbarer Höhe. Die einzelnen Gemeinschaften können entweder eigene Gradido-Server installieren, oder ihre Mitglieder registrieren sich auf einem bestehenden Portal, z.B. http://gradido.net. Die Gradido-Software ist Open Source. Wenn Sie Programmierer sind und zur Weiterentwicklung beitragen wollen, dann melden Sie sich bitte bei uns!

Die drei Pläne laufen parallel. Welcher von den dreien den Erfolg herbeigeführt haben wird, wissen wir dann, wenn wir angekommen sind.

12.09.12 17:51
dlaniar 

Administrator





Eigentlich ist unser altes Geld- und Wirtschaftssystem gar nicht so schwer zu verstehen. Doch es wird künstlich kompliziert gemacht. Das Zitat von Henry Ford erklärt uns, warum. Im vorliegenden Buch bemüht sich der Autor, auf einfachste Weise zu erklären, warum unser bestehendes System überhaupt nicht funktionieren kann. Doch das ist nicht der Hauptzweck dieses Buches. Zu erklären, warum das Bestehende nicht funktioniert, und die Leser dann im Regen stehen zu lassen, wäre unverantwortlich.

Das Anliegen dieses Buches ist es, Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, Mut und Lust zu machen auf die einfachste Lösung, die der Menschheit zur Verfügung steht und die ihr schon immer zur Verfügung stand: lasst uns dem Vorbild der Natur folgen! Die Natur funktioniert seit Milliarden von Jahren. Sie hat so etwas Umweltschädliches und Zerstörerisches hervorgebracht wie den Menschen. Sie hat sein Tun geduldet und ihn in seiner Evolution begleitet. Und sie funktioniert immer noch – trotz der Menschen!

Wenn wir als Menschen schon keine Ahnung haben, wie wir friedlich in Symbiose miteinander und mit der Natur leben können, dann lasst uns doch bitteschön die genialen Erfindungen der Natur nachahmen. Die Natur hat kein Copyright. Sie kennt kein geistiges Eigentum und keine Patente. Sie lädt uns ein, ihr Wunderwerk zu bestaunen und von ihr zu lernen, wie das Leben funktioniert.

Die Natur ist komplex aber nicht kompliziert. Ihre Grundlagen sind einfach zu verstehen. Mit ein wenig Beobachtungsgabe, Liebe und Abstraktionsvermögen können wir ihre Funktionsweise auf unser Geld- und Wirtschaftssystem übertragen und erhalten damit einen Fahrplan der uns heraus führt aus der selbst gemachten Hölle wieder zurück ins Paradies.

Die Natürliche Ökonomie des Lebens ist im wahrsten Sinne des Wortes »kinderleicht« zu verstehen. Kinder verstehen sie wesentlich leichter, als Erwachsene, deren Denken durch die so genannte Zivilisation in festgefahrene Bahnen einzementiert wurde. Auch die indigenen Völker verstehen die Natürliche Ökonomie des Lebens sofort, da sie noch mit der Natur verbunden sind.

Wahrscheinlich werden auch Sie den Inhalt dieses Buches verstehen. Sie werden sich zurückerinnern an das, was Sie schon immer wussten, was ihnen im Laufe ihres Lebens aber aberzogen wurde. Vielleicht hatte man ihnen als Kind bereits gesagt, dass so einfach wie Sie sich das vorstellen, die Welt leider nicht funktioniert. Und weil alle Erwachsenen das sagten, hatten Sie akzeptiert, dass sie wohl Recht haben müssen.

Doch, die Welt funktioniert so einfach. Sie ist so einfach, wie die Natur einfach ist. In ihrer Einfachheit bringt die Natur die komplexesten Wunder zustande. Die einzige komplizierte Spezies auf der Welt ist der Mensch. Er hat den unwiderstehlichen Drang, alles
Einfache kompliziert zu machen. Bisher ist ihm das auch gut gelungen. Er hat die Welt inzwischen so kompliziert gemacht, dass sie so nicht weiter bestehen kann. Und das ist unsere große Chance zur Umkehr.






Zuletzt bearbeitet am 12.11.12 10:13

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