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Bildung und Bertelsmann – ein Verhängnis
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03.08.12 14:54
dlaniar 

Administrator

Bildung und Bertelsmann – ein Verhängnis

Denkanstoß Nr. 22 überreicht durch:
Projekt Eine andere Welt – wie denn?
Ein anderes Kassel – wie denn?


Rating – Ranking – Benchmarking nennen sie das, was sie in Schulen tun, die Bertelsmänner. Abfragen, Einsortieren, Abstempeln heißt das auf Deutsch. Und das bedeutet: Nicht mehr das, was Schüler mitbringen, zählt. Es zählt in erster Linie, ob sie auferlegten Maßstäben genügen. Dem Lehrpersonal wird der Blick für die einzelnen Schülerpersönlichkeiten abgewöhnt. Diese werden nur noch zugerichtet auf Nutzbarkeit in Betrieben, die genauso stur von oben nach unten organisiert sind wie der Konzern, der über seine Stiftung einen unvertretbaren, unheilvollen Einfluss ausübt.

Erziehung und Bildung gelingen, wenn sie genau das Gegenteil tun: Schauen, was Kinder mitbringen. Dort anknüpfen. Entfalten. Lust am Entdecken wecken. Lust am lebenslangen Lernen. Lust am glücklichen Leben.

Und wenn Kinder Defizite mitbringen, gilt: Wer sich von Minus fünf nach Plus fünf entwickelt hat, hat mehr geleistet als der, der von Plus fünf nach Plus fünfzehn marschiert ist. Und wenn Letzterer dem Ersteren zur Seite tritt und ihm auf die Sprünge hilft, dann hat er etwas Zusätzliches für sich und seine Mitwelt getan: Er hat vermitteln gelernt.

Diese Art des Lernens wird begünstigt, wenn Kinder ganztägig in Gesamtschulen zusammen lernen und leben. Selbst gewählte Tätigkeiten werden in den Tagesablauf einbezogen: das Schlagzeug, die Geige, der Gesangsunterricht, der Fußball, das Hockey, das Schach, das Malen, das Forschen, das Theaterspiel. Erfahren, was ich kann, erfahren, wer ich bin.
Und das soll keine Auswirkungen auf Eltern haben, denen bisher das Schicksal ihrer Kinder egal ist, die bisher vor lauter Hilflosigkeit ihren Anspruch auf Autorität in der Familie mit Gewalt durchzusetzen versuchen? Es geht anders. Was Kinder können, können auch Erwachsene. Man muss es ihnen zutrauen, damit sie Zutrauen zu sich selbst finden. Oder sollte Georg Schramm recht haben mit seiner bitteren Aussage: "Wir brauchen Idioten, sonst frisst niemand Gammelfleisch." Aber Bayern ist besser? Jawohl, besser im Auslesen. Hier aber geht's um fördern. Und das ist sogar und sofort in jeder Art von Schule möglich.
Wer den Satz von Georg Schramm in seinen Zusammenhang einordnen möchte, hat dazu die Möglichkeit: Einfach bei youtube das Stichwort "Georg Schramm -Volksverblödung" eingeben. Oder:

http://www.youtube.com/watch?v=RkNddCXSLvM

Neun Minuten 46 Sekunden Volksaufklärung erwarten Sie.

05.08.12 10:36
dlaniar 

Administrator

Re: Bildung und Bertelsmann – ein Verhängnis

05.08.12 11:50
dlaniar 

Administrator

Re: Bildung und Bertelsmann – ein Verhängnis

02.10.12 06:50
dlaniar 

Administrator

In Schule werden Machtansprüche verschleiert

02.10.12 06:52
dlaniar 

Administrator

Re: Bildung und Bertelsmann – ein Verhängnis

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