| Passwort vergessen?
Sie sind nicht angemeldet.  Anmelden

Willkommen in diesem Forum

Zur Berichterstattung unserer Medien
 1
17.08.13 19:00
dlaniar 

Administrator

Zur Berichterstattung unserer Medien

Ich hätte es wirklich lieber, wenn deutsche Journalisten um Deeskalation bemüht wären und nicht durch ihre emotionsgeladenen Sensationsberichte noch eher Öl in die Flammen gießen. Die blutigsten Bilder sind ihnen wohl die liebsten, weil sie Aufmerksamkeit heischen. Aber sie erzeugen Angst, ebenso die ständige Aufzählung der zu beklagenden Opfer und auch Überschriften wie: "Machtkonflikt in Ägypten gerät außer Kontrolle. In Ägypten eskaliert die Gewalt." (Eine solche Überschrift ist üble Stimmungsmache. Die zu befürchtenden Ereignisse werden bereits als gegeben dargestellt.)

Die Journalisten sollten sich dessen bewusst sein, wem dann diese Art "Berichterstattungt" nützt - der Rüstungsindustrie - aber ganz sicher nicht der Bevölkerung, weder hier bei uns noch der in Ägypten.

"Dieses Jahrhundert sollte das Jahrhundert des Dialogs sein. Dialog ist der einzige Weg Konflikte zu lösen."

Das sagte der Dalai Lama als geistiges Oberhaupt eines schrecklich unterdrückten Volkes.

Unsere Journalisten könnten anfangen, darüber zu berichten, wo selbst in den Kriegsgebieten und zwischen den Fronten Menschlichkeit vorgelebt wird. Sie sollten danach suchen, wo Ansätze zu einer Verständigung zu finden sind. Es gibt ganz sicher auch in Kairo oder Bagdad besonnene Menschen, die angesichts der Eskalation fast verzweifelt sind, weil natürlich auch dort die Mehrheit der Menschen In Frieden leben will.



Unsere Journalisten sollten aufhören auf die kranken Krawallmacher zu starren, die seelisch so entsetzlich verstümmelt sind, dass sie zu Empathie kaum noch fähig sind, ihre tiefen Sehnsüchte nach Frieden und Gerechtigkeit gar nicht mehr spüren und wie Amokläufer blind ihre Wut ausleben, die sich bei ihnen im Bauch aufgestaut hat.

Sie sollten sich klar machen, dass sie mit jedem Angst erzeugenden Artikel sich zu heimlichen Hof-Schreibern der Rüstungsindustrie machen. Sie sollten sich deshalb zu allererst an die eigenen Nasen fassen und sich darüber Klarheit verschaffen, was sie mit ihren Berichten wirklich erreichen wollen. Wenn das, was sie schreiben, tatsächlich dem Frieden dienen soll, und das werden doch hoffentlich die meisten von sich behaupten, sollten sie sich ehrlich fragen, wie sie ihre Berichte so verfassen können, dass sie zur Deeskalation beitragen können.


Zuletzt bearbeitet am 25.09.13 23:10

26.09.13 01:28
dlaniar 

Administrator

Re: Zur Berichterstattung unserer Medien








Ja, wenn es darum geht, einen friedlichen Übergang zu einem humaneren Geldsystem zu beginnen, brauchen wir die die Gewaltfreie Kommunikation, brauchen wir die Empathie mit allen Menschen . . .

Ja, und natürlich wünschen wir uns die Empathie auch von Journalisten - gerade von denen, weil sie in der Position sind, viele Menschen zu erreichen.

Mit dem Spott eines Georg Christoph Lichtenberg kommt man wohl nicht wirlich weiter . . .



26.09.13 17:40
dlaniar 

Administrator

Re: Zur Berichterstattung unserer Medien



Und die (Mainstream-) Medien sind ein wesentlicher Teil des Systems.

Die Auswahl dessen, was berichtet wird, ist im hohen Maße manipulativ.

Zur Unterhaltung werden täglich Horrofilme, Kriegsfilme, Kriminalfilme und Filme über kaputte Beziehungen gezeigt.

Gewalttaten sind die Höhepunkte!!!

Die Leute, die so etwas konsumieren, werden dauernd bestätigt in ihrer eigenen latenten Angst und Aggressionsbereitschaft. Sie wählen damit auch aus, was ihnen vertraut ist. Und sie merken kaum, wie sehr sie durch deratige Unterhaltung manipuliert werden. Sie kennen es nicht anders in einer Kultur, in der Strafen als Erziehungsmittel angesehen werden und nicht als bedauernswerter Übergriff von gewaltbereiten Menschen. Menschen, die Strafen von Kindheit an gewöhnt sind, merken dann gar nicht mehr, wie sehr ihre eigene Fähigkeit zu Empathie und zu glücksvollem Miteinander dadurch behindert wurde. Sie kennen es nicht anders . . .

Dem zum Wettkampf pervertierten Sport wird viel Raum gegeben. Gladiatoren-Kämpfe kann man dann vom Sofa aus verfolgen. Brot und Spiele!!!

Ständig geht es um Kampf und Konkurrenz. Und dabei werden Spitzenleistungen gefordert, die der normale Zuschauer nicht ansatzweise selbst bringen könnte. Sein eigenes Unvermögen wird ihm ständig vor Augen geführt.

Die Überlebenschancen der Gladiatoren sind heute meist höher. Aber die Schäden sind erheblich sowohl für die Zuschauer als auch die Akteure, auch ohne Doping.



Zu dem Thema Medien wäre noch viel zu sagen. Demnächst mehr.

Auch zu den nicht anzeigen-abhängigen Medien. Solange auch die kämpfen wollen, sind sie immer noch im System.

26.09.13 22:18
dlaniar 

Administrator

Re: Zur Berichterstattung unserer Medien



Ich wünsche mir von engagierter Presse Berichte über positive Ansätze in aller Welt.

Ich habe die Schnauze gestrichen voll von all den Horrormeldungen.

Jedes hoffnungsvolle Projekt ist tausendmal interessanter, auch wenn es missglückt.

Überall auf der Welt gibt es Leute mit hervorragenden Ideen.

Die Aufgabe engagierter Presse sollte es sein, diese zu informieren über andere Ansätze,

damit eine Vernetzung möglich wird.




Ich weiß auch, dass ich mich selbst nicht davon ausnehmen kann.

Von dem Betrug der Banken und der Fehlkonstruktion unseres Geldsystems habe ich vor drei Jahren noch nichts gewusst, von dem Blödsinn des quasi obligatorischen Hackengang ebenso wenig. Die unsinnigen Regeln in der Kindererziehung habe ich mir mühsam bewusst gemacht . . .

 1
Kindererziehung   Rüstungsindustrie   Kriegsgebieten   Gladiatoren-Kämpfe   Sensationsberichte   Aufmerksamkeit   Berichterstattungt   emotionsgeladenen   Fehlkonstruktion   obligatorischen   bedauernswerter   hervorragenden   Überlebenschancen   Horrormeldungen   Journalisten   Aggressionsbereitschaft   anzeigen-abhängigen   Spitzenleistungen   Erziehungsmittel   Berichterstattung