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Regionalflughafen Kassel Calden
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06.08.12 12:59
dlaniar 

Administrator

Regionalflughafen Kassel Calden

Projekt Eine andere Welt - wie denn?
Denkanstoß Nr. 13


Kassels Kämmerer ist ein mächtiger Mann: Finanzen, Soziales, Wirtschaft, Liegenschaften zählen zu seinen Aufgaben.
Kassels Kämmerer ist ein tüchtiger Mann: Seit seinem Amtsantritt hat er den Anteil der Stadt Kassel am Flughafen Calden von 100 Prozent auf um die 13 Prozent gesenkt.
Wir "Berufsbürger und Lobbyisten", wie viele im Rathaus uns abfällig nennen, fragen uns, warum der mächtig tüchtige Kasseler Kämmerer das Anliegen der Bürgerinitiative "Leere Kassen – Calden lassen" nicht als Unterstützung für die Vollendung seines Weges aufgreift: Kassels Anteil auf Null!
Nach unserem Urteil liegt das an einem kleinbürgerlichen Prestigebedürfnis der hessischen Landesregierung, die meint, Hunderte von Millionen einsetzen zu müssen, um in der Nähe von Paderborn einen weiteren Regionalflughafen aus öffentlichen Mitteln zu bauen, der Paderborn auch noch in die roten Zahlen reißen wird. Oder gibt jener inzwischen pensionierte Manager immer noch den Ton an, der den Neubau in Calden brauchte, damit er auf seinem Weg nach Libyen nicht mehr in Genua zwischenlanden musste. Zum Auftanken.
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Es gibt die Äußerung eines Grundbesitzers, der Land für den Neubau des Flughafens Calden nur dann verkaufen wollte, wenn es "der Landesverteidigung" diene. Der Transport von in Kassel produzierten Militärfahrzeugen an die immer zahlreicher werdenden Einsatzorte unserer Soldaten wird von dieser Formulierung abgedeckt. Der Verkauf ist erfolgt, eine wirt-schaftliche, subventionsunabhängige zivile Nutzung des Flughafens nirgends in Sicht.
Was die öffentliche Debatte über den Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan peinlich ausklammert, ist die Tatsache, dass es vor allem um den Bau einer Erdölleitung geht.
Dächten Bundesregierung und ihre Mehrheit im Parlament in zivilen, rechtsstaatlichen und demokratischen Begriffen, dann zögen sie ohne Zögern unsere Soldaten zurück.
Krieg um knapper werdende Öl-, Uran-, Gas- und Kohle-Vorräte zu führen ist kriminell von dem Moment an, wo die Möglichkeit besteht, die Stromversorgung zu 100% umzustellen auf den Gebrauch von Wind, Biomasse (nahrungsmittelneutral!!), Wasser und Sonne:

FRIEDENSARBEIT ist gefragt

http://www.euractiv.de/europa-2020-und-reformen/artikel/

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