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Mit erneuerbaren Energien könnten wir eine billigere Stromversorgung als heute haben
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06.08.12 17:00
dlaniar 

Administrator

Mit erneuerbaren Energien könnten wir eine billigere Stromversorgung als heute haben

Projekt Eine andere Welt - wie denn?
Denkanstoß 25



Das Ziel
laut HNA vom 22.7.09: "Mit erneuerbaren Energien könnten wir eine billigere Stromversorgung als heute haben."

Der Weg, erster Schritt:
Jede Art der Energiegewinnung kommt auf den Prüfstand: VER-braucht sie Ressourcen? Oder macht sie GE-brauch von der Fülle, die es weltweit gibt?

Der Weg, zweiter Schritt:
Die Medien orientieren sich um: Statt Drohung (Es wird teurer, wenn wir die Atomkraftwerke abschalten) und Angst (Dann müssen die CO2-Schleudern wieder ans Netz) zu verbreiten, informieren sie über Alternativen. Und setzen Debatten in Gang über das Wie.

Die Konzerne nehmen den Umstieg von fossilen und nuklearen Brennstoffen auf 100 Pro-zent Erneuerbare in ihre Strategie auf.

Politik fängt an, Kooperation über die nationa-len und europäischen Grenzen hinweg zu organisieren. Die jungen Demokratien in Nordafrika brauchen die Unterstützung der europäischen Demokratien, die allzu lange auf Autokraten, Plutokraten, Verbrecher gesetzt haben.

Nichtregierungsorganisationen bringen Sach- und Fachkenntnisse ein, wenn die Denkmuster bei den Handelnden allzu zäh im Vergangenen verharren.

Bürgerinitiativenstellen sich der Frage: Gibt es einen grundlegend neuen Handlungsansatz, der geeignet ist, Schäden für Mensch und Mitwelt zu vermeiden oder zumindest gering zu halten?

Der Weg, dritter Schritt
Es sind vorhandene Fehlentwicklungen durch ein Gesamtkonzept zu beheben: Es ist z.B. ein Irrweg, Erdöl durch Biosprit zu ersetzen. Es ist ein Irrweg, 400 Milliarden Euro in ein Projekt Sonne aus der Sahara zu stecken, das bis 2050 bescheidene 15 Prozent zum Energiemix beitragen soll.

Nach dem Erkenntnisstand im Projekt stellt die 2005 in Kassel fertiggestellte Dissertation unter dem Titel "Vollversorgung Europas und seiner Nachbarn mit Strom aus erneuerbaren Energien" den Rahmen dar, in dem sinnvoll gearbeitet werden kann: Wind (66%), nahrungsmittelneutrale Biomasse (17%), Wasser (15%) und Sonne (2%) ersetzen Uran, Kohle, Öl und Gas. Der dezentral gewonnene Strom wird über HGÜ-Leitungen (Hochspannungs-Gleichstromübertragung) an die Orte der Nutzung transportiert.

Dieser Weg wird bekämpft von der heimischen Wind- und Solarindustrie. Der Widerstand löst sich auf, sobald in die Betrachtung aufgenommen wird, dass auch Industrie und Verkehr auf erneuerbare Energien angewiesen sein werden. Und deren Versorgungssicherheit ist in unseren Breiten nicht zu gewährleisten.

Steigerung der Energieeffizienz und Einsparen sind heute schon geboten und möglich, werden sogar zunehmend praktiziert.

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