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Das Projekt Eine andere Welt – wie denn? Ein anderes Kassel – wie denn? seit 2004
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31.07.13 23:19
dlaniar 

Administrator

Das Projekt Eine andere Welt – wie denn? Ein anderes Kassel – wie denn? seit 2004

Wofür wir werben

Unsere Debatten haben uns zu den Wurzeln unserer Republik geführt: Zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Wofür wir werben: Alle Bürgerinnen und Bürger des Landes besinnen sich auf die Grundlagen unseres Staatswesens und finden Wege, die praktische Politik grundlegend zu ändern.
Dazu hilft, unsere Gewählten darin zu unterstützen, ihrem Amtseid gerecht zu werden, in dem sie geloben, Schaden vom Volk zu wenden und seinen Nutzen zu mehren.
Dazu hilft, Auge und Ohr zu öffnen für lernfähige "Mittäter", die heute sagen, dass die Finanzierung öffentlicher Aufgaben den privaten Banken entzogen und europaweit einem System von Sparkassen und Genossenschaftsbanken übertragen werden sollte.
Dazu hilft, dass wir uns von einer einengenden, Ängste und Panik schürenden Bewusstseinsindustrie befreien, die uns vorgaukelt, es gäbe keine Alternativen.
Wir im Projekt wenden uns an die 100 Prozent: Das eine Prozent, das nach Joseph Stiglitz den anderen 99 Prozent sagt, wo es lang geht. Auch Ihr seid Menschen, die mehr verdienen als den Mammon, der, fein verteilt, allen zugute kommt.
Die Verschuldeten, die sich krumm legen, um dem Papier derer Wert zu verleihen, die leistungsloses Einkommen abschöpfen.

Die Vernetzten, die vor lauter Erreichbarkeit zu keinem eigenen Gedanken mehr finden.
Die Verwahrten, die seelisch aus dem Gleichgewicht fallen und in Anstalten unterschiedlicher Art, aber auch vor dem Fernseher vegetieren.
Die Vertretenen, deren Vertreter ihre auf Zeit vom Volk verliehene Macht in den Dienst von Herrschaft stellen, in den Dienst der "Systeme der organisierten Unverantwortlichkeit" (Ulrich Beck).

Dies ist ein radikaldemokratischer Arbeitsansatz. Wer dafür auf die Straße geht, hat viele Trümpfe in der Hand: Wir stehen für Artikel 1: Menschenwürde, Artikel 2: Persönliche Freiheitsrechte, Artikel 14: Sozialpflichtigkeit der Eigentums, Artikel 15: Vergesellschaftung, Artikel 20: Verfassungsgrundsätze, Widerstandrecht, Artikel 20a: Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und der Tiere.
Wir laden andere an der Veränderung der Gesellschaft arbeitende Gruppierungen ein, sich ihre Schwerpunkte zu wählen und die Reihen der Radikaldemokratinnen und Radikaldemokraten zu verstärken.
Der Innenminister, der die Polizei gegen unsere Forderungen einsetzt, steht automatisch gegen die Verfassung.

Wir schließen mit Worten von zwei Radikaldemokraten.
Erich Kästner sagt in seinem Gedicht "Hymnus auf die Bankiers":
"Ihr Appetit ist bodenlos. / Sie fressen Gott und die Welt. /
Sie säen nicht. Sie ernten bloß. / Sie schwängern ihr eigenes Geld."
Und Kurt Tucholsky, 1931: "Man hat ja noch niemals versucht, den Krieg ernsthaft zu bekämpfen. Man hat ja noch niemals alle Schulen, alle Kirchen, alle Kinos und alle Zeitungen für die Propaganda des Krieges gesperrt. Man weiß also gar nicht, wie eine Generation aussähe, die in der Luft eines gesunden und kampfesfreudigen, aber kriegsablehnenden Pazifismus aufgewachsen ist. Das weiß man nicht."

31.07.13 23:38
dlaniar 

Administrator

Re: Das Projekt Eine andere Welt – wie denn? Ein anderes Kassel – wie denn? seit 2004

Das Projekt:
. . . dass die Finanzierung öffentlicher Aufgaben den privaten Banken entzogen und europaweit einem System von Sparkassen und Genossenschaftsbanken übertragen werden sollte.

Diese Vorstellung geht längst nicht so weit wie andere Beiträge in diesem Forum.

Der Grundgedanke, dass Geld dem Naturgesetz des Werdens und Vergehens angepast werden muss, weil sonst die Vergänglichkeit in immer wiederkehrenden Krisen und Kriegen durch die Hintertür hineinkommt, erscheint mir so fundamental richtig, dass es langfristig keine Alternative dazu gibt.

DasProjekt:
Wir im Projekt wenden uns an die 100 Prozent: Das eine Prozent, das nach Joseph Stiglitz den anderen 99 Prozent sagt, wo es lang geht. Auch Ihr seid Menschen, die mehr verdienen als den Mammon, der, fein verteilt, allen zugute kommt.

Die Chance, die heute Mächtigen davon zu überzeugen, dass auch sie erhebliche Vorteile von einem solchen System hätten, ist hoffentlich nicht erst dann gegeben, wenn noch schlimmere Katastrophen über uns hineinbrechen. Aber dazu muss das Gedankengut der Natürlichen Ökonomie des Lebens erst einmal populär gemacht werden.

Ich glaube: So lange Banken Kreditgeld (Giralgeld - fiat money)schöpfen dürfen, bei dem der eine jenseits von Deckungen aus dem Nichts die betreffende Summe ausgezahlt bekommt und ein anderer zur Deckung die gleiche Summe als Schulden angekreidet bekommt, ist das exponentielle Wachstum vorprogrammiert, weil dieser Vorgang ständig neu abläuft. Dass dazu noch die Banken, für Geld, das sie vorher nicht hatten, Zinsen und Zinseszinsen kassieren dürfen, macht es noch schlimmer. (Und so entstehen immer wieder unvorstellbare Summen an Buchgeld, mit dem an den Börsen gezockt wird, das aber nie jemand zurück bezahlen kann.)
Ich sehe noch nicht, wieso das viel besser werden sollte, wenn das Geld statt von Banken von Sparkassen geschöpft wird

Wenn wir die Vergänglichkeit nicht in die Konstruktion des Geldes einbauen, wird sie, wie gesagt, durch die Hintertür hineinkommen durch die schrecklichen Krisen und Kriege, die wir kennen. Und wenn wir ein entsprechendes Schwundgeld einführen, kann die Geldschöpfung vom Staat übernommen werden. Und da halte ich Bernd Hückstädtss Vorschlag der dreifachen Geldschöpfung für genial und weiter gehend als die meisten Überlegungen zu bedingungslosem Grundeinkommen.

Denn das wäre ja das wesentliche Element dieses Systems, dass die Geldschöpfung aus dem Nichts nicht mehr von den Banken vorgenommen wird sondern von den Saaten, und dass gleichzeitig mit dem Grundeinkommen für alle Menschen das Geld für die öffentlichen Aufgaben und für den Ausgleichs- und Umweltfond geschöpft wird. Das Tauschmittel Geld würde zu Verfügung gestellt und durch die eingebaute Vergänglichkeit eine Stabilität erzeugt, wie wir sie noch nie erlebt haben.

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