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Zukunftsfähige Art des Wirtschaftens
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20.08.12 16:14
dlaniar 

Administrator

Zukunftsfähige Art des Wirtschaftens

Denkanstoß Nr. 5 – überreicht durch: Projekt Eine andere Welt – wie denn? Ein anderes Kassel – wie denn?

Betriebsräte in der Automobilindustrie
wissen schon heute: Der Automobilantrieb der Zukunft wird elektrisch sein. Der Strom dafür wird weder aus Kohle oder Uran, noch aus rein dezentralen Quellen erneuerbarer Energien kommen. Mobilität ist verantwortlich für ca. 20 Prozent der Schadstoffemissionen, Hausheizung für ca. 12 Prozent. Der Hauptanteil ist von der herkömmlichen Art der Stromproduktion zu verantworten: um die 45 Prozent

Betriebsräte in der Stromproduktion, der Chemie-Industrie und im Bergbau
haben noch mehr Grund, heute schon die gleiche Frage stellen wie ihre Kolleginnen und Kollegen im Automobilbau:


    Was wird aus unseren Arbeitsplätzen und denen unserer Kinder, wenn das Öl zu Ende geht? Welche langfristige Planung ermöglicht einen sozial verträglichen Übergang von Verbrauch, Verschwendung, Vergeudung von Ressourcen, damit um das Jahr 2030 eine zukunftsfähige Art des Wirtschaftens, gegründet auf dem Gebrauch der Überfülle von Sonne, Wind, Wasser, entstanden sein wird? Das wären Fragen für Europapolitiker! Das müssten Fragen sein für das Spitzenpersonal in den Volksparteien!

Das Volk stellt sie längst.
Denn: Das Volk ist schlau.


BETREFF: Strom von gisela.daehs@zeit.de
DIE ZEIT 21.5.08


Tel Aviv - Was vor einem knappen Jahr noch wie eine megalomanische Zukunftsvision klang - die Umstellung eines ganzen Landes auf Elektroautos - beginnt in Israel nun langsam ernsthafte Züge anzunehmen. Die Investitionsgelder fließen bereits, die Regierung gab grünes Licht, die Franzosen bauen fleißig, und ein ganzes Team arbeitet am Infrastrukturkonzept - das der Initiator Shai Agassi als Erfolgsgeheimnis bezeichnet.

Auf den ersten Blick sieht das Auto aus wie ein ganz normaler Renault - Mégane, es fährt nur leiser und hat keinen Auspuff. Auch das alte negative Klischee mit der langsamen Beschleunigung stimmt nicht, wie eine Fahrt in einem Testwagen beweist: Das Auto rast los, liegt ziemlich gut in der Kurve und schafft es innerhalb von acht Sekunden auf 100 Stundenkilometer. Damit beschleunigt es sogar schneller als ein vergleichbares "normales" Auto. Noch ist das Terrain allerdings nicht die Straße, sondern ein Parkplatz auf dem Tel Aviver Messegelände.

Für Shai Agassi aber, Ex-Vorstandsmitglied von SAP, liegt hier die Zukunft. Seine Startup-Firma Project Better Place möchte das notwendige Netz von Ladestationen für die Elektroautos errichten. Die Chancen für einen Erfolg stehen nicht schlecht: Nach einer vom Unternehmen durchgeführten Umfrage wären die Israelis, die ihre herkömmlichen benzingetriebenen Fahrzeuge mindestens so lieben wie die Deutschen, en masse bereit, auf ein solches Elektroauto umzusteigen.

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