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Ödön von Horváth


Der Spruch ist so locker daher gesagt und drückt doch ein tiefes Gefühl der Bitterkeit aus: "Ich bin eigentlich nicht so, wie ich sein könnte, sein möchte..."  
Wie die Mehrheit der jetzt lebenden Menschen wusste von Horváth nur vage, dass wir alle Produkt der eigenen Erziehung , besonders der ersten 1000 Tage sind, und dass er deshalb so selten dazu kam, zu sein, wie er eigentlich ist.

Die meisten Menschen wissen das nicht.

Und er wusste nicht, ahnte es wohl mehr, dass die Grundregeln unserer  Erziehung in den Familien (und auch in den Schulen) teilweise völlig falsch sind. Das, was da Säuglingen und Kindern angetan wird mit dem Bemühen, ja alles richtig zu machen, ist überhaupt nicht selbstverständlich und schon gar nicht richtig, sondern an den Bedürfnissen junger Menschen so übel vorbei, dass diese verbogen werden zu seelischen Krüppeln, wie sie bei uns als normal gelten. (siehe auch...)

alle sagten, das geht nicht

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"Unserer Gesellschaft muss dabei geholfen werden, den Ernst des Kleinkindern angetanen Verbrechens zu erkennen, das heutzutage als normale Behandlung gilt." Jean Liedloff  in "Auf der Suche nach dem verlorenen Glück"

Unserer Gesellschaft muss dabei geholfen werden, zu erkennen, das das Aufdecken des Missbrauchs in den christlichen Kirchen nur die Spitze eines Eisberges sichtbar macht.

Machtmissbrauch gegenüber Kindern und anderen Untertanen hat eine lange Tradition und ist längst nicht überwunden.